diagnostik
Krebs – kaum eine andere Diagnose löst in uns Menschen größere Ängste, Fragen und Unsicherheiten aus. Die Konfrontation mit der eigenen Verletzlichkeit und Sterblichkeit bringt große Verunsicherungen. Meine Aufgabe ist es neben der individualisierten Therapie diese Ängste zu nehmen, alle Fragen aufzunehmen, über alle Eventualitäten aufzuklären, alternative Möglichkeiten aufzuzeigen, und Sie in dieser schwierigen Situation zu beraten und zu unterstützen.
Die Diagnostik der individuellen Krebserkrankung ist ein bedeutender Baustein im Therapiekonzept, da die Tumormedizin in den letzten Jahren gewaltige Fortschritte gemacht hat, und das Ergebnis einer grundlegenden Diagnostik die maßgeschneiderte individuelle Therapie für den Patienten, die Patientin erst möglich macht.
Diagnose bedeutet, dass das Vorliegen einer Erkrankung bestätigt wird. Bei Verdacht auf eine Tumorerkrankung wird neben einer bildgebenden Maßnahme, wie Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT), Positronenemissionstomographie (PET), PET-CT, Sonographie (Ultraschall), auch eine Gewebeprobe (Biopsie) der verdächtigen Läsion durchgeführt. Eine Biopsie erfolgt üblicherweise Ultraschall-, bzw. CT- gestützt. Unter lokaler Betäubung werden mit Hilfe einer Nadel mehrere wenige Millimeter große Gewebszylinder entnommen, die danach feingeweblich (histologisch) begutachtet werden. Diese Proben werden auch auf individuelle Tumormerkmale, für zielgerichtete Therapien untersucht. Die mit diesen Methoden gewonnenen Informationen dienen zur Bestimmung des individuellen Tumorstadiums, und sind daher essentiell für die maßgeschneiderten Therapieansätze.